Sacrificium, Karkadan, Lay Down Rotten, Fall of Serenity, Hatesphere, Dismember – 17.02.08 LKA Longhorn Stuttgart
Ein richtig dickes Todesblei-Paket für das Stuttgarter Publikum. Und das für gerade mal 10€. Das Handgeld war der Abend dann auch absolut wert.

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Für mich mein erstes, größeres Konzert seit langem. Dementsprechend hoffnungsvoll war ich in Hinblick auf das Licht. Epplehaus und Zoo schön und gut, aber Konzerfotos leben eben vorallem vom Licht, den Farben und der Show.
Die Bühne im LKA ist – für eine Halle mit Fassungsvermögen für 1600 Zuschauer – relativ klein und niedrig. Die Lichtanlage ist auf ähnlichem Niveau, zwar definitiv einen Quantensprung von dem, was ich aus Tübingen kenne, aber auch kein Non-Plus-Ultra. Dementsprechend wurde das 17-50 2.8 zur Standardlinse. Sehr flexibel am Bühnenrand, von stärkeren Weitwinkel-Bildern mit den Musikern auf den Monitoren oder leichten Potraits ist alles drin. Dazu noch das 50 1.8er, um gegebenenfalls noch etwas kürzere Verschlusszeiten heraus zu holen.
Die 6 Konzerte boten relativ viel Zeit sich an die Lichtanlage zu gewöhnen. Das Hintergrundlicht war – mit etwas Timing – recht gut einzufangen. Das Licht von vorne hingegen bot größere Probleme. Durch die Nähe der Bühne zum Publikum gingen die Strahlen der orangenen Frontreihe eher auf die Mitte. Sänger und Musiker, die also vorne auf den Monitoren oder am Seitenrand standen, waren sehr schwer einigermaßen auszuleuchten. Insgesamt bewegten sich die Verschlusszeiten zwischen 1/80s und 1/250s bei ISO1600 und f2.8 bis f1.8
Mit meiner Ausrüstung bin ich recht zufrieden. Allerdings gerät der AF mit seinen beschränkten Liniensensoren im AF-C sehr schnell an seine Grenzen. Da wird der Wunsch nach einer D300 doch deutlicher. Das Rauschen mag den ein oder anderen stören, mich nicht sonderlich. Im Notfall auf ISO3200 wechseln zu können wäre für die Zukunft aber eine dankbare Alternative. D300, ich komme.
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