Freestyle-Fotografie oder “Was macht man an einem langweiligen Samstag”

Ja, was macht man eigentlich, wenn sich ein dröger Samstag auftut, man den Kopf frei bekommen möchte und eine gepackte, einsatzbereite Kameratasche in Reichweite stehen hat ? Richtig, man geht vor die Tür und knipst was das Zeug hält. Nunja, fast zumindest. Eigentlich wollte ich die D300 heute ein klein wenig in Richtung Autofokus testen. Also Tasche gepackt, ein kleines Einbeinstativ dazu und auf zum Sportinstitut. Scheinbar haben die Läufer, Sprinter und Springer derzeit allerdings Frühlingspause, zumindest machte sich auf dem Gelände gähnende Leere breit. Als ich also schon kurz vorm umkehren war segelte gerade ein Paraglider vom Österberg. Zu so einer Einladung kann man ja wohl kaum nein sagen.

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Die folgende Stunde lag ich mir darauf hin am leicht matschigen Österberg-Hang den Arsch breit. Am schwierigsten war es, neben der Belichtungsmessung und dem passenden Autofokus, einen einigermaßen ansprechenden Hintergrund bei den sehr kurzen Flugphasen abzupassen.

 

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Entweder war ein überstrahlter Himmel im Kontrast zu den dunklen Springern oder eine unschön ins Bokeh passende Hochhauslandschaft im Weg. Zum Glück hat die D300 in richtiger Nachbearbeitung noch die ein oder andere Blende in den tiefen Bereichen in Reserve.

 

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Der Autofokus zeigte sich auch hier wieder recht potent. Das 3D-Tracking ist, wenn man es zum richtigen Zeitpunkt einsetzt, wunderbar. Aber auch die anderen, wählbaren Varianten der dynamischen Schärfenachführung sind interessant und benötigen einige Eingewöhnungszeit, um in der richtigen Situation gewählt zu werden. Also noch viel zu tun für mich, vielleicht schon am nächsten Samstag.

PS: Ein paar mehr Bilder hab ich unter “Street” in die Galerie gepackt.

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