Death Feast Open Air 2008 – 12.06-14.06.08 Schwarze Heide Hünxe

So, jetzt hab ichs endlich doch noch geschafft, eines der versprochenen Updates auch wirklich durch zu ziehen und zu veröffentlichen. Scheinbar ist mein Weg dort hin viel zu kompliziert oder es ist in der Tat viel Arbeit, aber wie dem auch sei.

Ich hab mich als erstes für das DEATH FEAST OPEN AIR 2008 entschieden. Liegt noch nicht allzu lange in der Vergangenheit und war eine absolute Party, meinen schriftlichen Bericht für meinen Akkreditierungsgeber metal.de könnt ihr unter diesem Link finden.

(Mehr Infos, viel mehr Bilder und sonstiges Trara? Klick auf “Read More”)

Das DEATH FEAST ist, wie der Name schon so schön sagt, ein absoluts Fest für Death Metaller, insbesondere die von der Knüppel Sorte. CRYPTOPSY, DYING FETUS, BEHEADED, IMPALED, DECREPIT BIRTH, VADDER ABRAHAM UND DIE SCHLÜMPFE (kleiner Scherz muss sein), überall Geknüppel was das Herz begehrt.

Für mich war es, nach dem Ragnarök Festival, mein zweites Festival als akkreditierter Fotograf. Die Menge an Fotografen war recht überschaubar, im Nachhinein dürfte ich sogar der Kollege mit dem dicksten Equipment gewesen sein (was ja schon mal was heißen soll).

Die Bühne und der Graben waren recht angenehm dimensioniert. Erstere ging mir ungefähr bis zum Brustbein, so dass man sich ohne weiteres darauf abstützen und ich vorallem genug Platz und Nähe für meine Weitwinkelaufnahmen hatte. Ging man hingegen einige Schritte zurück, also in Richtung des Zauns, so wurde auch die Musiker in den vorderen Reihen gerade so in die Reichweite des 70-200ers gerückt. Die Frontarbeit verichtete natürlich mein 17-50er, das sich wie immer als wunderbar tauglich erwies.

Wie das so ist bei einem Outdoour-Festival, fotografiert man zu sehr großen Teilen mit dem Sonnenlicht. Das hat Vor-, aber auch gravierende Nachteile. Zu den Vorteilen gehört natürlich die Menge an Licht. ISO200 bei 1/500s und f4 gefällig? Hier ist man schnell auf der sicheren Seite und mangels sehr dunkler Stellen, in denen das Rauschen prägnant auftreten würde, kann man auch schon auf ISO400 oder 800 hochgehen und die Vorteile aus noch kürzeren Verschlusszeiten ziehen. Nachteile: Sobald die Wolken verschwinden und die tiefe Mittagssonne richtig knallig reinpfeift ist natürlich Schluss mit lustig, hallo krasse Schattenverläufe. Außerdem ist Tageslicht einfach nicht dasselbe wie ein schön gesetztes und gesteuertes Bühnenlicht.

Sobald es von der Uhrzeit etwas später wurde und auch ein bischen Nebel ins Spiel kam, habe ich deshalb die ISOs auch ohne wirkliche Not auf 800 hoch gedreht, damit das eher schwache Bühnenlicht sich bereits auf den Bilder abzeichnen konnte. Bei den späteren Acts ohne Sonnenlicht konnte das Licht leider nicht massiv zulegen, wie so oft recht viel Licht von hinten und nur wenige Spots von vorne. Insbesondere die Momente, in denen sich weißes Licht von hinten über die Bühne reflektiert auch auf den Gesichtern der Musiker abzeichnete, waren wichtig zu erwischen. Ansonsten bot sich eben nur das Spiel mit dem Hintergrundlicht und den Schattenverläufen in den Gesichtern ab.

Mit meiner Ausrüstung bin ich letztlich so zufrieden wie immer. Die D70 und mein SB-25 blieben als Ersatz im Auto und wurden auch nicht weiter gebraucht, die D300 erledigte in Verbindung mit dem 70-200 und dem 17-50 alle Aufgaben, auch auf den Einsatz des SB-600 habe ich komplett verzichtet. Meine Stealth Reporter D650AW geht zwar mit der Zeit schon auf die Schulter, das könnte diesesmal aber auch an dem Liter Bier, der konstant mitgeschleppt wurde, gelegen haben. Ansonsten wäre nurnoch der Laptop erwähnenswert, den ich zum Leeren der Speicherkarten verwendet habe (wird endlich mal Zeit für 2-3 zusätzliche 4GB Karten, spätestens noch vorm Party.San und dem Summerbreeze).

Soweit so gut. Den zehn Bildern dieses Posts werden noch Galerien zu allen drei Tagen folgen, ebenso wie die englische Version des Textes. Sollte heute abend erledigt sein, jetzt geht es erstmal Brötchen verdienen.

Edit: Und dort sind sie auch, viel Spass beim anschaun.

Zur kompletten Galerie vom:

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