Deef, Celestial Ashes, Abyzz – 24.01.09 Epplehaus Tübingen

Diesesmal wieder frisches Material. Deef, meine “Homies” Celestial Ashes und Abyzz mit Stargast Michelle from Hell, die kurzfristig als Ersatz für die eigentlich geplanten Recapture eingesprungen sind, haben am Samstag ordentlich das Epplehaus platt gemacht. Ich war natürlich vorne mit dabei, mehr Infos und Bilder gibts drinnen.

Komplette Galerie

Und zu sehen und zu hören gab es in der Tat einiges. Musikalisch über weite Strecken hervorragend boten sich auch mir erstaunlich gute Arbeitsbedingungen. Auch wenn ich zu Beginn etwas schwer in den Tritt kam, boten sich ausreichend interessante Bildmotive. Vorteil am Epplehaus ist natürlich die direkte Nähe zu den Akteuren, die Kamera 30cm vor der Nase des Sängers zu positionieren ist da schon mal drin. Mit Weitwinkel ergeben sich dadurch hervorragend plastische Aufnahmen, sowieso eine bevorzuge Aufnahmeweise von mir.

Ohne Blitz funktioniert im Epplehaus zwar nix, den kann man allerdings einigermaßen gut einsetzen. Auch wenn die Wände und die Decke in schwarzen bis dunklen Tönen gehalten ist, muss aufgrund der Nähe nicht übermäßig Leistung aus dem Blitzgerät verbraten werden. Zudem scheint das Epple ein wenig am Licht gedreht zu haben, es bot sich gefühlt ein interessanteres Bild als bei meinem letzten Besuch, ich kann mich aber auch täuschen. Gespielt hab ich vorallem mit der Richtung, in den ich den aufgestecken Blitz gedreht habe. Stupide nach oben geht zwar immer, gerade wenn man aber das Restlicht mit längeren Verschlusszeiten zwischen 1/20 bei Akteuren, die nur mit sehr wenig Restlich gesegnet waren, und 1/100 bei Leuten im Rampenlicht einfangen möchte, sollte man sich auch Gedanken über die Richtung des Blitzes machen. Gerade wenn sich rechts oder am Kopf farbiges Rimlight einstellt, ist es praktisch das Blitzlicht aus der entgegengesetzen Richtung kommen zu lassen. Diese Form von Crosslighting sorgt für plastische Schattenverläufe und interessantes Lichtspiel. Es lohnt sich auch nicht nur nach Wänden Ausschau zu halten. Auch der Musiker direkt neben unserem Fotomotiv oder ein Zuschauer mit weißem Shirt (obwohl das gerade im Metal-Genre schwer zu finden ist) kann als Reflektor verwendet werden.

Einfach kreativ bleiben .. und am besten keinem das Augenlicht rauben ;)

Equipment wie immer: D300, 17-50 und 70-200 (dann aus der zweiten Reihe, für Close Ups oder für Kontrolle des Hintergrunds, ein Punkt der in kleinen, voll gepackten Veranstaltungsorten immer schwer ist) mit einem SB600 auf der Kamera.

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2 Comments so far

  1. Chris 6 Aug 2009 21:20

    Gotta love dive bars – definitely glad you had a flash, though. Can’t use them at the venues I shoot at (I try to avoid dives at all possible), but they are certainly a godsend when you cann use them and need them.

    That first shot is pretty dope. Gotta love wide angles.

  2. Andreas 7 Aug 2009 10:18

    Thanks Chris ;) I’ve shot in this location for some time now. Although I already thought about leaving the flash off for some songs to see what I can get out of it without additional lighting, flash is the only real alternative to bring in some fill.

    But it is a nice location to use the wide angle and flash combination. Dragging the shutter to bring in some ambient and voilà, you got your nice pictures ;)

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  boinkme