New Disaster, The Real McKenzies – 01.08.09 U&D Mössingen

New Disaster

Manchmal muss man einfach raus und sein Hobby spontan neu entdecken, so geschehen bei mir letztes Wochenende. Okay, hört sich alles etwas tiefgründiger als es tatsächlich ist, dennoch: Ich empfinde es als sehr angenehm und wichtig immer mal wieder von vorne anzufangen, zu entdecken warum man eigentlich an der Konzertfotografie hängen geblieben ist und wo man sich selbst noch verbessern und weiter entwickeln kann.

New Disaster

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The Real McKenzies

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Mein kurzer Auftritt auf dem U&D war so ein Moment. Spontan entschlossen mit ein paar Freunden dort hinzugehen, kurzerhand die Kamera eingepackt und ab dafür. Kein Graben, kein Limit, keine Deadline oder zusätzliche Verpflichtungen, dazu noch komplett unbekannte Umgebung und vorallem unbekannte Musik. Das sind die perfekten Bedingungen um zu experimenterien, seinen Fotografierhytmus probeweise einfach mal umzustellen, an Schwächen zu arbeiten statt stärken zu betonen.

Das Licht war für so eine kleine Veranstaltung zumindest streckenweise erstaunlich gut, auch wenn ich meine Kamera trotzdem zum Ende hin auf ISO3200 hochdrehen musste. Die vielen pogenden Punker und Rocker, verschmolzen zu einer großen Masse, boten zusätzlich noch eine sportliche Herausforderung. Leider schränkte diese Konstellation die Wahl der Perspiektive etwas ein: Entweder man stand ganz vorne am Bühnenrand, mit Weitwinkel aus einem sehr spitzen Winkel heraus fotografierend, oder man musste sich deutlich weiter nach hinten orientieren um mit dem Tele aus einem eher flachen Winkel heraus schiessen.

Wichtig sind mir eigentlich weniger die Ergebnisse in Bildern sondern viel mehr der Spass und die Erkenntnisse, die mir solche “Einzelworkshops” bringen. Mehr Querformat üben, mehr aktiv über das Licht und den Hintergrund nachdenken denn instinktiv drauf los zu fotografieren, mehr Kontrolle über den Autofokus und mehr bedachte Wahl der Kompositionen. Deshalb mein Tipp oder Aufruf an euch: Geht raus und fotografiert irgend ein Konzert, spontan irgendwas, ohne Verpflichtungen oder sonstwas. Eine bessere Art und Weise sich zu verbessern und seinen Stil zu entwickeln gibt es für uns Konzertfotografen wahrlich nicht.

PS: Ich würde gerne mal ein paar Meinungen von euch dazu hören. Was tut ihr, um euch fotografisch weiter zu entwickeln? Ihr dürft natürlich gerne auch allgemeine Kritik am Blog usw. äußern, würde mich mal interessieren wer hier so alles mitliest.

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2 Comments so far

  1. Chris 6 Aug 2009 21:30

    Hey man, I really love the 3rd photo as well as http://www.flickr.com/photos/metalfoto/3788265985/.

    Their kilts are great, and they are rockin some sick shoes and socks.

    Great write-up at the end. I feel myself doing the same thing – though I’m still trying to shoot big acts. I’ve shot a couple of festivals recently, and though I only got 2-3 songs in the pit, for the most part I am working on composition (not cutting out objects or the singer), as well as controlling my lighting more and more. It definitely is a challenge, but after awhile of working on the weaknesses they will become strengths and set you apart from other concert-photogs. I just gotta keep it up. Keep shootin!

    And I didn’t know 3200 on the d300 could be so clean… I’ll have to test mine sometime soon! I always stay at 1600 or below.

    Cheers!
    Chris

  2. Andreas 7 Aug 2009 10:24

    Thanks for the feedback Chris.

    ISO3200 is grainy in 100% view, but it works quite well in smaller file sizes, always depending on the right exposure and the colour and light composition the camera has to encounter.

    And I totally agree on what you say about developing your own style, always gotta keep on pushing to the limits :)

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