Death Feast 09
Manchmal muss es eben Death sein. Wie schon im letzten Jahr ging es auf dem Death Feast ordentlich zur Sache, gebolze und geschreddere wohin das Auge schaut, gibt es ein besseres Ambiente für einen zweitägigen Fotomarathon?
Unglücklicherweise musste ich wegen der Uni Donnerstag und einen großen Teil des Freitags dieses Jahr sausen lassen, zu EVOCATION stand ich trotzdem noch rechtzeitig auf dem Parkett. Das Death Feast ist einfach eine mördermäßig lustige Angelegenheit. Massenhaft betrunkene Spinner, jedoch ohne großes Aggressionspotential und daher einfach nur lustig anzuschaun, Bier in Strömen und dieses Jahr auch ohne Wetterkapriolen.
Aus fotografischer Sicht hingegen ist das Festival ein 50:50 Angelegenheit. Auf der Habenseite steht vorallem die freie Zeiteinteilung, 3 Songlimit gibt es nicht. Zudem ist die Bühne was ihre Größe angeht relativ angenehm proportioniert. Eher negativ fällt allerdings das Licht ins Gewicht. Gut, tagsüber ist auf Festivals meist eh nie etwas spannendes zu holen, dazu dominiert die Sonne mit ihrem eher unangenehmen Look zu sehr. Ärgerlicherweise bot das Death Feast selbst aber auch keine wirklich überzeugende Vorstellung. Backlight und Rauch in Hülle und Fülle, aber Frontlight so gut wie garnichts. Das führte letztlich dazu, dass vorallem die Bands im Bereich des späten Nachmittages und Sonnenuntergang den spannendsten Anblick boten. Da zeigt sich das Tageslicht von seiner eher weichen Seite und füllt Gesichter gut auf, während es auch schon dunkel genug ist um das umfangreiche Hintergrundspiel mit in die Fotos zu integrieren. Die Headliner hingegen waren dieses Jahr ohne Blitz so gut wie garnicht abzulichten.
Die besten Performances lieferten vorallem GENERAL SURGERY, MISERY INDEX, HAEMORRAGE und ASPHY, aber auch NAPALM DEATH waren wie so oft nicht zu verachten.
Ansonsten gibt es eigentlich kaum nennenswertes zu berichten. D300 als Hautpkamera, D70s im Auto als Backup, 17-50 und 70-200 fanden wie immer ähnlichen Einsatz, während der Rest wie immer (bis auf den SB600) in der Tasche neben ein oder zwei Reservebierdosen ruhte. Laptop war zwar wie immer mit von der Partie, aufgrund der etwas geringeren Besuchsdauer reichten die beiden 8GB Extreme IV CF-Karten vollständig aus. Allerdings muss ich zugeben, dass mir meine D650AW mit ihrem Gewicht so langsam aber sich auf die Schultern geht. Unter Umständen werde ich in Zukunft mal ein Holster-System ins Auge fassen, um das Gewicht geschickter und dennoch ohne lange Zugriffszeiten am Körper zu verteilen.
Mein Workflow fand wie immer in Lightroom 2.4 statt, für mich bei 1367 Ursprungsfotos noch immer die beste Variante für Vorsortierung und Bearbeitung der engeren Auswahl. Noch Fragen?





















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